Erdwärmepumpen
Heizenergie aus dem Garten
Schon in geringer Tiefe ist Erdwärme nutzbar. Eingestrahlte Sonnenenergie wird vom oberflächennahen Erdreich gespeichert. Diese Energie kann mittels eingegrabener Erdkollektoren entzogen werden.

Beim Flächenkollektor werden Wärmetauscher- kreise aus Kunststoffrohren in einer Tiefe in ca.
1,50 m verlegt. In den Rohren zirkuliert eine umweltfreundliche, frostsichere Emulsion aus Wasser-Glykol.

Den größten Wärmeertrag bekommt man aus Erdreich mit hohem Feuchtigkeitsgehalt.

Erdkollektoren sind genehmigungsfrei.
Kompaktabsorber (horizontale Soleleitungen) kommen mit einer sehr kleinen Gartenfläche aus.

Ein Kompakt-Absorber besteht aus vorkonfektionierten Matten mit eingebundenen Kapillaren. Aufgrund der flächenverteilten Kapillarwirkung erfolgt ein deutlich höherer Wärmeentzug.

Dies ermöglicht eine um bis zu 50% reduzierte Entzugsfläche bei gleichzeitig höherem Wärmeertrag.
Heizungs-Wärmepumpe mit inte- griertem Brauchwasserspeicher

Der Platzbedarf der Wärme- pumpe im Haus ist äußerst gering. Sie kann im Keller oder auf der Wohnebene in einem Hauswirtschafts- bzw. Abstell- raum aufgestellt werden.
Mit Erdsonden in die Tiefe. Dabei werden in Erdbohrungen von bis zu 100 Meter Tiefe druckbeständige Rohre (Wär- metauschersonden) einge- bracht, in denen die Sole zirkuliert.
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